Aus der Konfliktspirale von Kriegs-, Umwelt- und Klimaschäden, die auf fossile Energien zurückzuführen sind, können wir uns nur durch den konsequenten Umstieg auf Erneuerbare Energien befreien. Das begreifen immer mehr Länder.
Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Februar 2016


Was in Paris als Ziel beschlossen wurde, heißt brutal formuliert: Abschied von fossilen Brennstoffen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts für die Industrieländer, etwas später für die Schwellenländer.
Professor Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe, Januar 2016


Dass die Paris-Vereinbarung über die parlamentarischen Hürden kommt, ist sehr wahrscheinlich, weil dazu nur 55 Vertragsstaaten von 195 mit insgesamt 55 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen notwendig sind. Die vier Großen allein würden für die 55 Prozent reichen: China, USA, EU, Russische Föderation.
Professor Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe, Januar 2016


Man darf sich jetzt durch den extrem niedrigen Ölpreis nicht in Versuchung führen lassen und weiterhin auf Öl setzen. Denn erstens ist klar, dass der Preis für Erdöl wieder steigen wird und wir somit schon bald wieder mehr dafür zu zahlen haben. Und zweitens bekommen spätestens unsere Kinder und Enkel die Rechnung präsentiert, wenn wir weiterhin auf nicht-nachhaltige Energieträger setzen.
Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, Februar 2016


Insgesamt hat China bereits mehr Windkraftleistung errichtet als die gesamte EU.
Stefan Moidl, Geschäftsführer IG Windkraft, Februar 2016


Die Verantwortung, einen Strukturwandel einzuleiten und so die Energiewende ökologisch und sozial gerecht zu gestalten, will Vattenfall an andere abtreten. In diesem Jahr hofft der Konzern seine gesamte Braunkohlesparte profitabel zu verkaufen.
Philip Bedall, Umwelt- und Politikwissenschaftler, Robin Wood, Februar 2016


Im Falle eines Verkaufs der Vattenfall-Braunkohlesparte droht diese vom Lager der Energiewendeskeptiker übernommen zu werden – von Akteuren, die mit ihren Investitionen schlussendlich gegen den Erfolg der Energiewende wetten.
Philip Bedall, Umwelt- und Politikwissenschaftler, Robin Wood, Februar 2016


Windräder sind ressourceneffizient, energetisch gesehen amortisieren sie sich innerhalb weniger Monate.
Manuel Weber, Zentrum Ressourceneffizienz VDI, Februar 2016


In der Windenergie entstehen fünfmal so viele Arbeitsplätze als in der Atomenergie.
Franz Alt, Februar 2016


Die Windenergie und auch die Photovoltaik sind die Gewinner der Energiewende. Sie werden die günstigsten Technologien zur Stromerzeugung sein. Ihnen steht weltweit eine goldene Zukunft bevor.
Gero Lücking, Vorstand Lichtblick, Februar 2016


Der wahre Kosten-Tsunami entsteht nicht durch die Energiewende, sondern durch die Altlasten der Energiewirtschaft. Diese Kosten wollen die Verursacher nicht begleichen, sondern der Gesellschaft hinüberschieben.
Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW, März 2016


Gegen eine Planwirtschaft gibt es plötzlich keine Einwände mehr, wenn damit die Energiewende abgewürgt wird, beispielsweise mittels Ausschreibungen und viel zu niedriger Ausbaukorridore.
Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW, März 2016


Die Erneuerbaren Energien spielen die Schlüsselrolle in einer konsequenten Umsetzung der Pariser Klimaziele in Deutschland. Ihr Ausbau muss beschleunigt werden.
Prof. Dr. Niklas Höhne, Leiter des NewClimate Instituts, Februar 2016


Japan ist im Prinzip ein energiereiches Land und kann sich – wie Deutschland auch – in Kombination mit einer Effizienzrevolution allein mit erneuerbaren Energien versorgen.
Peter Hennicke, ehemaliger Präsident des Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie, März 2016


Die anhaltende Abnahme des pH-Werts in den Weltmeeren schreitet inzwischen mit der 100-fachen Geschwindigkeit früherer Jahrmillionen voran. Die Ozeane sind damit zum Seismographen für die CO2-Belastungen der globalen Energiewirtschaft geworden
Jeffrey Michel, Energieforscher, April 2016


Besonders besorgniserregend sind die Entwicklungen modularer kleiner Reaktoren mit einer Leistung von unter 300 MW. Diese können vielfältig dezentral aufgebaut werden und erzeugen dann einen ungeheuer großen, faktisch nicht mehr zu bewältigenden Aufwand für die Kontrolle der radioaktiven Gefahrenstoffe. Statt die Gefahren des Atomterrors einzudämmen, werden sogar Steuergelder verschwendet, um sie zu vergrößern.
Hans Josef Fell, April 2016


Ja, wir haben das Paris-Abkommen erreicht, das ist ein Grund zur Hoffnung. Aber es reicht nicht aus. Wir können nur bestehen, wenn wir die fossilen Energiequellen im Boden lassen, wo sie hingehören. Jetzt ist die Zeit für kühnes, beispielloses Handeln. Nach 21 Jahren Debatten dürfen wir keine Ausreden mehr zulassen, keine weiteren Zehnjahresstudien, keine Manipulationen der fossilen Energiekonzerne.
Leonardo DiCaprio, April 2016


Wer heute trotz erneuerbarer Alternativen noch in fossile Energien investiert, muss wissen, dass er damit auf Jahrzehnte hinaus nicht nur Umwelt und Klima schädigt, sondern auch der Instabilität in Krisenregionen Vorschub leistet.
Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Februar 2016


In dem Moment, in dem die betroffenen Bundesländer oder die Bundesregierung Kostenbeteiligungen und finanzielle Beiträge zur Rekultivierung aufrufen und geltend machen, werden die Tochtergesellschaften der EPH, die die Tagebaue in Deutschland betreiben werden, Insolvenz anmelden.
Gero Lücking, Vorstand Lichtblick, April 2016


Wenn wir im Bereich der Energiewirtschaft weiterhin so verfahren wie bisher, droht uns aber schon 2050 eine weitaus größere klimabedingte Migration, die die aktuelle um ein Vielfaches übersteigen wird.
Niyazi Serdar Sariçiftçi, Physiker Johann Keppler Universität Linz (JKU), April 2016


Das Verbrennen von endlichen Rohstoffen ist Teil der Industrialisierungsgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Andreas Knie, Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Wissenschaftsforschung, Mai 2016


Abbaggern und Verbrennen von Braunkohle sind Teil einer Lebensform, die einer modernen Gesellschaft nicht würdig ist.
Andreas Knie, Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Wissenschaftsforschung, Mai 2016


Wir haben viel mehr Flexibilität im System, als wir benötigen.
Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz, zur Integration erneuerbarer Energien ins Netz, Juni 2016


Durch eine kombinierte Photovoltaik-Anlage mit Speicher lassen sich Autarkiegrade von 50 bis 70 Prozent realisieren.
Kai-Philipp Kairies, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA), RWTH Aachen, Juni 2016


Wenn wir die Erde für unsere Kinder und Enkel lebenswert erhalten wollen, müssen wir hier und heute beginnen, unser Energiesystem umzustellen.
Iain Conn, Executive Director BP bei der Gründung der neuen Konzernsparte "BP Alternative Energy", Dezember 2015


Wir sind entschlossen, für eine um die Umwelt besorgte Welt die Auswahl an verfügbaren Energien zu erweitern. Wir sind davon überzeugt, daß wir dabei auch gute Umsätze erzielen können.
Lord Browne, BP-Chef, Dezember 2015


Für uns waren die Worte "beyond petroleum" (jenseits des Erdöls) immer mehr als nur ein Slogan.
Wilhelm Bonse-Geuking, Aufsichtsratschef der Deutschen BP, Dezember 2015


Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der steigenden Kohlendioxid-Emissionen ist das eigentliche Thema und nicht die Knappheit fossiler Energieträger.
Wilhelm Bonse-Geuking, Aufsichtsratschef der Deutschen BP, Dezember 2015


Diese Wirtschaft tötet.
Papst Franziskus, 2013


Millionen Menschen sind durch den Klimawandel in ihrer Existenz bedroht. Wir dürfen nicht zusehen, wenn Hunger, Not und Leid um sich greifen. Jetzt können wir noch handeln: Steigen wir endlich aus fossiler Energie aus
Johannes Wahlmüller, Klimasprecher der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, Juni 2016


Die Folgekosten der Braunkohle müssen detailliert untersucht und die Rückstellungen der Unternehmen einer öffentlichen Transparenz-Kontrolle unterzogen werden.
Dominik Schäuble, Potsdamer Nachhaltigkeitsinstitut IASS, Juni 2016


Wer Klimaschützer bestraft und Klimasünder laufen lässt, vertritt nicht die Interessen unserer Bürger und schadet unserem Land.
Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V., Juni 2016


Ausgerechnet jetzt, wo Solarstrom preiswert geworden ist und eine verbrauchernahe Energiewende mit weniger Netzausbau ermöglichen würde, darf Solarstrom nicht durch Strafsteuern künstlich verteuert werden.
Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V., Juni 2016


Solarstrom boomt und bricht weiterhin in vielen Teilen der Welt Rekorde. Wir gehen davon aus, dass eine weltweit installierte Solarleistung von insgesamt 700 GW bis 2020 möglich ist.
Oliver Schäfer, Präsident von SolarPower Europe, Juni 2016


Aktuelle Analysen der IRENA zeigen, dass eine Fortsetzung des Kostenrückgangs für Solar und Wind zu erwarten ist; so ist im Bereich der Photovoltaik in den kommenden zehn Jahren eine weitere Senkung um bis zu 59 Prozent möglich.
Adnan Z. Amin, Generaldirektor der IRENA, Juni 2016



1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20


Zu aktuellen Klimawandelzitaten Zu allgemeinen Klimawandelzitaten Zu den Zitaten Klimawandel und Politik Zu den Zitaten Klimawandel und Mobilität Zu den Zitaten Klimawandel und Energie Zu den Zitaten Klimawandel und Wachstum Zu den Zitaten Klima und Natur Zu den Zitaten Klimawandel und Wirtschaft Zu den Zitaten Klimawandel und Motivation To Climate Change Quotes To Climate Change Quotes & Politics To Motivational Climate Change Quotes


Zurück zur Übersicht