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Aus der Konfliktspirale von Kriegs-, Umwelt- und Klimaschäden, die auf fossile Energien zurückzuführen sind,
können wir uns nur durch den konsequenten Umstieg auf Erneuerbare Energien befreien. Das begreifen immer mehr Länder.
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Was in Paris als Ziel beschlossen wurde, heißt brutal formuliert: Abschied
von fossilen Brennstoffen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts für die Industrieländer,
etwas später für die Schwellenländer.
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Dass die Paris-Vereinbarung über die parlamentarischen Hürden kommt, ist sehr wahrscheinlich,
weil dazu nur 55 Vertragsstaaten von 195 mit insgesamt 55 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen notwendig sind.
Die vier Großen allein würden für die 55 Prozent reichen: China, USA, EU, Russische Föderation.
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Man darf sich jetzt durch den extrem niedrigen Ölpreis nicht in Versuchung führen lassen und weiterhin auf Öl setzen.
Denn erstens ist klar, dass der Preis für Erdöl wieder steigen wird und wir somit schon bald wieder mehr dafür zu zahlen haben. Und zweitens bekommen spätestens unsere Kinder und Enkel die Rechnung präsentiert, wenn wir weiterhin auf nicht-nachhaltige Energieträger setzen.
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Insgesamt hat China bereits mehr Windkraftleistung errichtet als die gesamte EU.
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Die Verantwortung, einen Strukturwandel einzuleiten und so die Energiewende ökologisch und sozial gerecht zu gestalten, will Vattenfall an andere abtreten.
In diesem Jahr hofft der Konzern seine gesamte Braunkohlesparte profitabel zu verkaufen.
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Im Falle eines Verkaufs der Vattenfall-Braunkohlesparte droht diese vom Lager der Energiewendeskeptiker übernommen zu werden –
von Akteuren, die mit ihren Investitionen schlussendlich gegen den Erfolg der Energiewende wetten.
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Windräder sind ressourceneffizient, energetisch gesehen amortisieren sie sich innerhalb weniger Monate.
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In der Windenergie entstehen fünfmal so viele Arbeitsplätze als in der Atomenergie.
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Die Windenergie und auch die Photovoltaik sind die Gewinner der Energiewende. Sie werden die günstigsten Technologien zur Stromerzeugung sein.
Ihnen steht weltweit eine goldene Zukunft bevor.
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Der wahre Kosten-Tsunami entsteht nicht durch die Energiewende, sondern durch die Altlasten der Energiewirtschaft. Diese Kosten wollen die Verursacher nicht begleichen, sondern der Gesellschaft hinüberschieben.
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Gegen eine Planwirtschaft gibt es plötzlich keine Einwände mehr, wenn damit die Energiewende abgewürgt wird, beispielsweise mittels Ausschreibungen und viel zu niedriger Ausbaukorridore.
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Die Erneuerbaren Energien spielen die Schlüsselrolle in einer konsequenten Umsetzung der Pariser Klimaziele in Deutschland. Ihr Ausbau muss beschleunigt werden.
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Japan ist im Prinzip ein energiereiches Land und kann sich – wie Deutschland auch – in Kombination mit einer Effizienzrevolution allein mit erneuerbaren Energien versorgen.
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Die anhaltende Abnahme des pH-Werts in den Weltmeeren schreitet inzwischen mit der 100-fachen
Geschwindigkeit früherer Jahrmillionen voran.
Die Ozeane sind damit zum Seismographen für die CO2-Belastungen der globalen Energiewirtschaft geworden
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Besonders besorgniserregend sind die Entwicklungen modularer kleiner Reaktoren mit einer Leistung von unter 300 MW.
Diese können vielfältig dezentral aufgebaut werden und erzeugen dann einen ungeheuer großen, faktisch nicht mehr zu bewältigenden Aufwand für die Kontrolle der radioaktiven Gefahrenstoffe.
Statt die Gefahren des Atomterrors einzudämmen, werden sogar Steuergelder verschwendet, um sie zu vergrößern.
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Ja, wir haben das Paris-Abkommen erreicht, das ist ein Grund zur Hoffnung.
Aber es reicht nicht aus. Wir können nur bestehen, wenn wir die fossilen Energiequellen im Boden lassen, wo sie hingehören. Jetzt ist die Zeit für kühnes, beispielloses Handeln. Nach 21 Jahren Debatten dürfen wir keine Ausreden mehr zulassen,
keine weiteren Zehnjahresstudien, keine Manipulationen der fossilen Energiekonzerne.
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Wer heute trotz erneuerbarer Alternativen noch in fossile Energien investiert, muss wissen,
dass er damit auf Jahrzehnte hinaus nicht nur Umwelt und Klima schädigt,
sondern auch der Instabilität in Krisenregionen Vorschub leistet.
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In dem Moment, in dem die betroffenen Bundesländer oder die Bundesregierung Kostenbeteiligungen
und finanzielle Beiträge zur Rekultivierung aufrufen und geltend machen,
werden die Tochtergesellschaften der EPH, die die Tagebaue in Deutschland betreiben werden, Insolvenz anmelden.
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Wenn wir im Bereich der Energiewirtschaft weiterhin so verfahren wie bisher,
droht uns aber schon 2050 eine weitaus größere klimabedingte Migration,
die die aktuelle um ein Vielfaches übersteigen wird.
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Das Verbrennen von endlichen Rohstoffen ist Teil der Industrialisierungsgeschichte des 19. Jahrhunderts.
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Abbaggern und Verbrennen von Braunkohle sind Teil einer Lebensform, die einer modernen Gesellschaft nicht würdig ist.
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Wir haben viel mehr Flexibilität im System, als wir benötigen.
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Durch eine kombinierte Photovoltaik-Anlage mit Speicher lassen sich Autarkiegrade von 50 bis 70 Prozent realisieren.
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Wenn wir die Erde für unsere Kinder und Enkel lebenswert erhalten wollen, müssen wir hier und heute beginnen, unser Energiesystem umzustellen.
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Wir sind entschlossen, für eine um die Umwelt besorgte Welt die Auswahl an verfügbaren Energien zu erweitern.
Wir sind davon überzeugt, daß wir dabei auch gute Umsätze erzielen können.
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Für uns waren die Worte "beyond petroleum" (jenseits des Erdöls) immer mehr als nur ein Slogan.
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Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der steigenden Kohlendioxid-Emissionen
ist das eigentliche Thema und nicht die Knappheit fossiler Energieträger.
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Diese Wirtschaft tötet.
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Millionen Menschen sind durch den Klimawandel in ihrer Existenz bedroht.
Wir dürfen nicht zusehen, wenn Hunger, Not und Leid um sich greifen.
Jetzt können wir noch handeln: Steigen wir endlich aus fossiler Energie aus
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Die Folgekosten der Braunkohle müssen detailliert untersucht und die Rückstellungen der Unternehmen einer öffentlichen Transparenz-Kontrolle unterzogen werden.
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Wer Klimaschützer bestraft und Klimasünder laufen lässt,
vertritt nicht die Interessen unserer Bürger und schadet unserem Land.
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Ausgerechnet jetzt, wo Solarstrom preiswert geworden ist und
eine verbrauchernahe Energiewende mit weniger Netzausbau ermöglichen würde,
darf Solarstrom nicht durch Strafsteuern künstlich verteuert werden.
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Solarstrom boomt und bricht weiterhin in vielen Teilen der Welt Rekorde. Wir gehen davon aus, dass eine weltweit installierte Solarleistung von insgesamt 700 GW bis 2020 möglich ist.
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Aktuelle Analysen der IRENA zeigen, dass eine Fortsetzung des Kostenrückgangs für Solar und Wind zu erwarten ist;
so ist im Bereich der Photovoltaik in den kommenden zehn Jahren eine weitere Senkung um bis zu 59 Prozent möglich.
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