Wir brauchen Gebäude, sie sich von der Sonne ernähren.
Prof. Stefan Schleicher, Karl-Franzens-Universität Graz, Januar 2012


Gebäude müssen mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Den Fenstern wird bei dieser solaren Energiegewinnung künftig eine größere Rolle zukommen. Möglicherweise werden wir sie bald an das Stromnetz anschließen.
Prof. Stefan Schleicher, Karl-Franzens-Universität Graz, Januar 2012


Heute gibt es eine Million PV-Anlagen in Deutschland und diese sind im Grunde der Volkswagen der Energiewende.
Martin Unfried, Kolumne "Ökosex", Januar 2012


Klima- und Ressourcenschutz sind, das zeigen übereinstimmend globale und nationale Energieszenarien, ohne eine deutlich forcierte Energieeffizienzpolitik und ohne eine erheblich wirksamere Energieeinsparung nicht erreichbar.
Offener Brief an die Bundesregierung und die Mitglieder des Umwelt- und des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages von über 30 Wissenschaftlern aus Universitäten und Forschungsinstituten, Januar 2012


Die erneuerbaren Energien sind die tragende Säule für unsere Energieversorgung der Zukunft. Ihr Ausbau ist das zentrale Ziel des Energiekonzeptes der Bundesregierung.
Klaus-Dieter Scheurle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Januar 2012


Photovoltaik in Deutschland macht ökonomisch so viel Sinn wie Ananas züchten in Alaska.
Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, am 17. Januar 2012 bei der Handelsblatt-Jahrestagung


Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind längst günstiger als die teuren Offshore-Windparks in der Ostsee.
Matthias Willenbacher, Gründer von juwi, Interview klimaretter.info, Februar 2012


Jedes Haus hat ein Dach, und auf jedem Dach lässt sich mehr Strom erzeugen, als eine Familie im Jahr verbrauchen kann.
Frank Asbeck, SolarWorld-Chef, Interview Sonnenseite, Februar 2012


Wer einmal eine Solaranlage hat, produziert damit jedes Jahr immer wieder neuen Strom – im Gegensatz zu fossilen Energieträgern. Was da einmal verbrannt ist, ist eben weg und kommt auch nicht wieder.
Frank Asbeck, SolarWorld-Chef, Interview Sonnenseite, Februar 2012


Seit dem Beschluss für eine echte Energiewende mit Atomausstieg entstehen zahlreiche neue technische Lösungen. Deutsche Ingenieure stehen weltweit in der vordersten Reihe beim Einfügen der erneuerbaren Energien in die Stromnetze. Die Welt schaut gespannt auf das deutsche Experiment!
Josef Göppel, MdB, Interview Sonnenseite, Februar 2012


Nicht die bundesdeutsche Solarförderung wird den Stromkunden in Zukunft belasten, sondern die weiter steigenden Kosten für fossile Energieträger.
Matthias Willenbacher, Gründer von juwi, Interview klimaretter.info, Februar 2012


In Studien haben wir gezeigt, dass Erneuerbare Energien pro Jahr bundesweit zweistellige Milliardenbeiträge zur kommunalen Wertschöpfung beisteuern.
Dr. Bernd Hirschl, Leiter des IÖW-Forschungsfelds Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz, Februar 2012


Viele Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel wären selbst dann sinnvoll, wenn es keinen menschgemachten Klimawandel gäbe. Verbrennen wir zur Energieerzeugung kein Erdöl mehr, um weniger Treibhausgase auszustoßen, kann auch die übernächste Generation daraus wertvolle Kunststoffe produzieren.
Petra Döll, Professorin an der Uni Frankfurt und Leitautorin des Weltklimarats, Februar 2012


Siemens wird einer der ganz großen Gewinner der Energiewende sein.
Siemens-Chef Peter Löscher, Februar 2012


Die vielen 100%-Erneuerbare-Energien-Regionen in Deutschland zeigen deutlich, dass man vor Ort lieber aktiver Teilhaber der Energiewende sein möchte und nicht nur Hinterland für Stromtrassen.
Axel Berg, Vorstandsvorsitzender der EUROSOLAR-Sektion Deutschland, Mai 2012


Man kann nicht aus der fossilen Welt aussteigen, aber gleichzeitig die mentale Welt unangetastet lassen.
Barbara Inmüßig, Wolfgang Sachs, Thomas Fatheuer, Kritik der grünen Ökonomie - Impulse für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft, Heinrich Böll Stiftung, Mai 2012


Die Erneuerbaren Energien haben inzwischen einen Anteil von 20 % an unserer Stromversorgung erreicht. Wachsen sie weiter, so müssen sie sich nicht in das bestehende System integrieren, sondern umgekehrt muss dieses nach den Bedürfnissen der Erneuerbaren Energien umgebaut werden. Die Protagonisten der fossil-atomaren Strukturen fürchten nun um ihre Vormachtstellung. Die von Bürgern, Mittelstand und Stadtwerken getragene Energiewende ist von ihnen nicht gewollt.
Irm Scheer-Pontenagel, Geschäftsführerin EUROSOLAR, Februar 2012


Mit dem Wechsel zu grünem Strom können Verbraucherinnen und Verbraucher ein klares Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien setzen.
Gotelind Alber, Beraterin zu nachhaltiger Energie- und Klimapolitik, März 2012


Die Deutschen wollen keine Energiewende zugunsten der vier alten Energiebesatzungsmächte Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, sondern eine dezentrale Energiewende zugunsten der Gesellschaft.
Franz Alt, März 2012


Die heutigen 20% Ökostrom werden überwiegend von Privatleuten und vom Mittelstand produziert. Die großen Energieversorger haben die Energiewende nicht nur verschlafen, sondern ausgebremst.
Franz Alt, März 2012


Die vier Prozent Strom aus der Photovoltaik sollten für die Stromkonzerne unkritisch sein. Zu bedenken ist aber, dass die vier Prozent Sonnenstrom genau dann eingespeist werden, wenn wir zur Mittagspitze besonders großen Strombedarf haben. Dieser Strom war besonders teuer, er trug wesentlich zu den Profiten der Stromkonzerne bei. Die volkswirtschaftlich sehr wünschenswerte Senkung der Spitzenstrompreise durch den rasch anwachsenden Sonnenstrom ist daher den großen Stromkonzernen ein Dorn im Auge.
Eicke R. Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, März 2012


Kohle, Öl und Gas sind nur begrenzt verfügbar und müssen auch aus Gründen des Klimaschutzes Schritt für Schritt durch erneuerbare Energien ersetzt werden.
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, April 2012


Dezentraler, selbstproduzierter PV-Strom in regionalen Netzen ist vergleichbar mit der Revolution, die der PC und das Internet gebracht hatten. Ist es vorstellbar, dass im Jahre 1995 jemand vorgeschlagen hätte, den Verkauf von Computern in Privathaushalten heftig runter zufahren, weil wir sonst in neue Leitungen investieren müssten und das alte Telefonnetz dafür nicht ausgelegt sei?
Martin Unfried, Kolumne, März 2012


Ironie der Geschichte: Offshore-Windkraft ist inzwischen die teuerste Form der erneuerbaren Energien. Strom aus den Mühlen im Meer wird mit 15 bis 19 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Für den von RWE-Chef Jürgen Großmann gern verspotteten Strom aus großen Solarparks gibt es ab März nur noch 13,5 Cent.
Nils-Viktor Sorge, Manager Magazin, Warum RWE, Eon und Co. jetzt aufatmen, Februar 2012


Am Horizont droht infolge unserer auf fossile Energien gegründeten Industrien eine Klimakatastrophe mit möglicherweise verheerenden Auswirkungen auf unsere Ökosysteme.
Jeremy Rifkin, Die dritte industrielle Revolution, campus 2012


Erneuerbare Energien werden mit dem Internet zur mächtigen neuen Infrastruktur einer Dritten Industriellen Revolutionen (DIR) fusionieren, und diese wird die ganze Welt verändern.
Jeremy Rifkin, Die dritte industrielle Revolution, campus 2012


Da die fossilen Energien wie Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran mittelfristig zur Neige gehen und deshalb ständig teurer werden, können auf mittlere Sicht nur die Erneuerbaren Energien für stabile und auch wieder sinkende Preise sorgen.
Raimund Kamm, März 2012


Stromnetze gehören in Bürgerhand.
Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BEB, BürgerEnergie Berlin eG, April 2012


Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.
Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, April 2012


Der Umbau der Energieversorgung ist kein Sprint sondern ein Marathonlauf.
Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitische Sprecher der CDU, April 2012


Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter.
Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, April 2012


Erneuerbare Energien sind ein Gewinn für Wirtschaft und Gesellschaft, ihre Förderung ist eine Investition in eine bessere Zukunft mit langfristig günstigeren Strompreisen.
Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) , September 2012


Ein Unternehmen darf nicht so geführt sein, dass durch Mehrkosten aufgrund der EEG-Umlage Arbeitsplätze gefährdet werden.
Trigema-Chef Wolfgang Grupp, August 2012


Während die Atomenergie seit den Siebzigern mit 213 Millarden Euro, die Steinkohle mit 311 Milliarden Euro gefördert wurde, kostete die Förderung der Erneuerbaren bisher 67 Milliarden Euro. Die Erneuerbaren vermindern die Geldströme ins Ausland für den Import von Öl und Gas. Und sie stellen einen gewaltigen Wirtschaftsfaktor dar, wichtig für Arbeitsplätze im Inland und Export ins Ausland. Nur die Erneuerbaren schützen uns vor künftigen Energiepreissteigerungen.
Dr. Aribert Peters, Vorsitzender Bund der Energieverbraucher e.V., September 2012


Gib, Vater, nur den Wind und deinen Willen, so will der Menschen Mäuler ich wohl stillen!
Inschrift auf einem Balken der Mühle in Rethem



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