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Wir brauchen Gebäude, sie sich von der Sonne ernähren.
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Gebäude müssen mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen.
Den Fenstern wird bei dieser solaren Energiegewinnung künftig eine größere Rolle zukommen.
Möglicherweise werden wir sie bald an das Stromnetz anschließen.
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Heute gibt es eine Million PV-Anlagen in Deutschland und diese sind im Grunde der Volkswagen der Energiewende.
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Klima- und Ressourcenschutz sind, das zeigen übereinstimmend globale und nationale Energieszenarien,
ohne eine deutlich forcierte Energieeffizienzpolitik und ohne eine erheblich wirksamere Energieeinsparung nicht erreichbar.
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Die erneuerbaren Energien sind die tragende Säule für unsere Energieversorgung der Zukunft.
Ihr Ausbau ist das zentrale Ziel des Energiekonzeptes der Bundesregierung.
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Photovoltaik in Deutschland macht ökonomisch so viel Sinn wie Ananas züchten in Alaska.
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Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind längst günstiger als die teuren Offshore-Windparks in der Ostsee.
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Jedes Haus hat ein Dach, und auf jedem Dach lässt sich mehr Strom erzeugen, als eine Familie im Jahr verbrauchen kann.
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Wer einmal eine Solaranlage hat, produziert damit jedes Jahr immer wieder neuen Strom –
im Gegensatz zu fossilen Energieträgern. Was da einmal verbrannt ist, ist eben weg und kommt auch nicht wieder.
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Seit dem Beschluss für eine echte Energiewende mit Atomausstieg entstehen zahlreiche neue technische Lösungen.
Deutsche Ingenieure stehen weltweit in der vordersten Reihe beim Einfügen der erneuerbaren Energien in die Stromnetze.
Die Welt schaut gespannt auf das deutsche Experiment!
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Nicht die bundesdeutsche Solarförderung wird den Stromkunden in Zukunft belasten, sondern die weiter steigenden Kosten für fossile Energieträger.
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In Studien haben wir gezeigt, dass Erneuerbare Energien pro Jahr bundesweit zweistellige Milliardenbeiträge zur kommunalen Wertschöpfung beisteuern.
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Viele Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel wären selbst dann sinnvoll,
wenn es keinen menschgemachten Klimawandel gäbe.
Verbrennen wir zur Energieerzeugung kein Erdöl mehr, um weniger Treibhausgase auszustoßen,
kann auch die übernächste Generation daraus wertvolle Kunststoffe produzieren.
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Siemens wird einer der ganz großen Gewinner der Energiewende sein.
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Die vielen 100%-Erneuerbare-Energien-Regionen in Deutschland zeigen deutlich, dass man vor Ort lieber aktiver
Teilhaber der Energiewende sein möchte und nicht nur Hinterland für Stromtrassen.
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Man kann nicht aus der fossilen Welt aussteigen, aber gleichzeitig
die mentale Welt unangetastet lassen.
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Die Erneuerbaren Energien haben inzwischen einen Anteil von 20 % an unserer
Stromversorgung erreicht. Wachsen sie weiter, so müssen sie sich nicht in das
bestehende System integrieren, sondern umgekehrt muss dieses nach den Bedürfnissen der
Erneuerbaren Energien umgebaut werden.
Die Protagonisten der fossil-atomaren Strukturen fürchten nun um ihre Vormachtstellung. Die von Bürgern,
Mittelstand und Stadtwerken getragene Energiewende ist von ihnen nicht gewollt.
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Mit dem Wechsel zu grünem Strom können Verbraucherinnen und Verbraucher ein klares Zeichen
für den Ausbau erneuerbarer Energien setzen.
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Die Deutschen wollen keine Energiewende zugunsten der vier alten Energiebesatzungsmächte Eon, RWE, Vattenfall
und EnBW, sondern eine dezentrale Energiewende zugunsten der Gesellschaft.
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Die heutigen 20% Ökostrom werden überwiegend von Privatleuten und vom Mittelstand produziert.
Die großen Energieversorger haben die Energiewende nicht nur verschlafen, sondern ausgebremst.
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Die vier Prozent Strom aus der Photovoltaik sollten für die Stromkonzerne unkritisch sein.
Zu bedenken ist aber, dass die vier Prozent Sonnenstrom genau dann eingespeist werden,
wenn wir zur Mittagspitze besonders großen Strombedarf haben.
Dieser Strom war besonders teuer, er trug wesentlich zu den Profiten der Stromkonzerne bei.
Die volkswirtschaftlich sehr wünschenswerte Senkung der Spitzenstrompreise durch den rasch anwachsenden
Sonnenstrom ist daher den großen Stromkonzernen ein Dorn im Auge.
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Kohle, Öl und Gas sind nur begrenzt verfügbar und müssen auch aus Gründen
des Klimaschutzes Schritt für Schritt durch erneuerbare Energien ersetzt werden.
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Dezentraler, selbstproduzierter PV-Strom in regionalen Netzen ist vergleichbar mit der Revolution,
die der PC und das Internet gebracht hatten.
Ist es vorstellbar, dass im Jahre 1995 jemand vorgeschlagen hätte,
den Verkauf von Computern in Privathaushalten heftig runter zufahren,
weil wir sonst in neue Leitungen investieren müssten und das alte Telefonnetz dafür nicht ausgelegt sei?
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Ironie der Geschichte: Offshore-Windkraft ist inzwischen die teuerste Form der erneuerbaren Energien.
Strom aus den Mühlen im Meer wird mit 15 bis 19 Cent pro Kilowattstunde vergütet.
Für den von RWE-Chef Jürgen Großmann gern verspotteten Strom aus
großen Solarparks gibt es ab März nur noch 13,5 Cent.
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Am Horizont droht infolge unserer auf fossile Energien gegründeten Industrien
eine Klimakatastrophe mit möglicherweise verheerenden Auswirkungen auf unsere Ökosysteme.
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Erneuerbare Energien werden mit dem Internet zur mächtigen neuen Infrastruktur einer
Dritten Industriellen Revolutionen (DIR) fusionieren, und diese wird die ganze Welt verändern.
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Da die fossilen Energien wie Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran mittelfristig zur Neige gehen und
deshalb ständig teurer werden, können auf mittlere Sicht nur die Erneuerbaren Energien für stabile und
auch wieder sinkende Preise sorgen.
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Stromnetze gehören in Bürgerhand.
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Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.
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Der Umbau der Energieversorgung ist kein Sprint sondern ein Marathonlauf.
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Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter.
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Erneuerbare Energien sind ein Gewinn für Wirtschaft und Gesellschaft, ihre Förderung ist eine Investition in eine bessere Zukunft
mit langfristig günstigeren Strompreisen.
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Ein Unternehmen darf nicht so geführt sein, dass durch Mehrkosten aufgrund der EEG-Umlage Arbeitsplätze gefährdet werden.
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Während die Atomenergie seit den Siebzigern mit 213 Millarden Euro, die Steinkohle mit 311 Milliarden Euro gefördert wurde,
kostete die Förderung der Erneuerbaren bisher 67 Milliarden Euro.
Die Erneuerbaren vermindern die Geldströme ins Ausland für den Import von Öl und Gas.
Und sie stellen einen gewaltigen Wirtschaftsfaktor dar, wichtig für Arbeitsplätze im Inland und Export ins Ausland.
Nur die Erneuerbaren schützen uns vor künftigen Energiepreissteigerungen.
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Gib, Vater, nur den Wind und deinen Willen,
so will der Menschen Mäuler ich wohl stillen!
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