Man müsste während der nächsten zehn Jahre jede Woche ein Kohlekraftwerk abschalten, wenn man das Zwei-Grad-Ziel erreichen möchte.
Keywan Riahi, Leiter des Energieprogramms am IIASA, Januar 2013


Mein Desertec heißt Dächertec.
Franz Alt, Dezember 2012


Zusammen erzeugen die in den letzten zwei Jahren in Deutschland installierten Solaranlagen die Strommengen zweier AKWs. Der einzige Unterschied: Sie erzeugen den Strom in einer anderen Struktur als die Atomkraftwerke. In der Energiewirtschaft muss man lernen, damit umzugehen.
Gero Lücking, Kommentar klimaretter.info, Januar 2013


Richtig ist: Der Umbau des Energiesystems erfordert große Investitionen. Diese führen aber nur bedingt zu Preissteigerungen, da auf der anderen Seite der wachsende Anteil der Erneuerbaren Energien den Preis an der Strombörse senkt. Ziel muss sein, die Kosten und die Preisvorteile der Energiewende fair zu verteilen.
Dr. Brigitte Dahlbender, BUND-Landesvorsitzende, Januar 2013


Eine Begrenzung von Treibhausgasen macht vielen Ländern Angst, es geht psychologisch zu oft um den Verlust von etwas. Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat eine andere Logik, er macht Hoffnung, bringt neue Chancen, Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Energie zu denen, die heute keine haben.
Frank Schwabe, MdB und klimapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dezember 2012 zu den Verhandlungsergebnissen in Doha


Unsere Ergebnisse zeigen auch, dass die Menschen ein kollektives System wie die EEG-Umlage bevorzugen. Die Akzeptanz schwindet jedoch mit zunehmender Anzahl von Trittbrettfahrern, also von Ausnahmen im System.
Prof. Dr. Roland Menges, Leiter des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der TU Clausthal Dezember 2012


Die Menschen in ganz Deutschland wollen die Energiewende, daran hat sich trotz aller Diskussionen um dieses Großprojekt nichts geändert. Um die große Akzeptanz der Bürger zu erhalten, muss der Umlagegerechtigkeit ein hoher Stellenwert eingeräumt werden.
Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien Dezember 2012


Dieses Projekt zeigt, dass – wenn die Rahmenbedingungen stimmen und damit Planungssicherheit gegeben ist – Offshore-Windkraft im industriellen Maßstab funktioniert.
Hans Bünting, RWE-Manager zum Windpark Thornton Bank in Belgien, Januar 2013


Wir benötigen ein Energieministerium. Derzeit vertreten zu viele Ministerien zu viele Einzelinteressen, was wichtige Maßnahmen blockiert.
Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in der aktuellen Ausgabe von forum Nachhaltig Wirtschaften, Januar 2013


Die Energie-Revolution beginnt in den Regionen.
Niki Berlakovich, österreichischer Umweltminister, Januar 2013 auf der R20-Konferenz in Wien


Die zukünftige Energieversorgung wird flexibler, transparenter und dezentraler sein als wir bisher gewohnt sind. Sie wird keine monolithische Branche mehr sein, sondern durch vielfältige Beiträge aus der Anlagentechnik, der Bauwirtschaft, der IT und Mess- und Regeltechnik bis hin zur Chemie und „green economy“ geprägt werden. Lebensstile und die Nachfrage der Konsumenten werden eine große Rolle spielen. Es wird viele Marktteilnehmer, hohe Innovation, schrittweise Lernprozesse, viele Branchen geben.
Rat für Nachhaltige Entwicklung, Februar 2013


Das „Made in Germany“ wird nicht zuletzt an den Innovationseffekten der Energiewende gemessen.
Rat für Nachhaltige Entwicklung, Februar 2013


Hohe Energiepreise fördern und erzwingen Innovationen.
Rat für Nachhaltige Entwicklung, Februar 2013


Der Verfall der CO2-Preise fördert die Verbrennung klimaschädlicher Braunkohle und gefährdet das EEG. Wer dies akzeptiert, handelt kurzsichtig und wenig verantwortungsvoll.
Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace, Februar 2013


Wir müssen jetzt entscheiden wie sich unser Energiesystem nach dem Jahr 2020 entwickelt um den Nutzen zu maximieren. Unser neuer Report zeigt ganz klar, dass in der EU noch viele ungenutzte Potenziale zur Verringerung des Energieverbrauches brach liegen. Auch wird deutlich, dass die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen eine billigere und sicherere Energieversorgung bringen würde und dass ein europäisches Energiesystem mit hundert Prozent erneuerbaren Energien machbar ist.
Jason Anderson, Klima und Energie Sprecher des europäischen WWF-Büros in Brüssel, Februar 2013


Märkte agieren kurzfristig – die Energiewende wirkt langfristig.
Rat für Nachhaltige Entwicklung, Februar 2013


Der gesamte Solarsektor wird sich im Jahr 2014 von einem subventionierten hin zu einem selbsttragenden Markt entwickeln.
Deutsche-Bank-Report, Februar 2013


Der europäische Emissionshandel, der besonders effizienten Kraftwerken einen Vorteil verschaffen sollte, liegt derzeit völlig am Boden. Das ist gerade mit Blick auf den Klimaschutz ein eher unbefriedigendes Phänomen.
Johannes Teyssen, E.On-Chef, Interview dpa, März 2013


Wir warten nicht, bis Treibstoffe vom Himmel fallen, denn wir haben zum Glück etwas sehr viel Wichtigeres entdeckt: Energieeinsparung - was so viel wert ist wie große neue Ölvorkommen zu entdecken.
Fidel Castro, 2005


Die Energiewende ist viel wichtiger als wir vielleicht glauben. Denn Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der ganzen Welt schauen auf Deutschland, ob wir das schaffen. Und wenn es in Deutschland passiert, hat kein anderes Land mehr eine Ausrede es nicht zu tun.
Felix Finkbeiner, UN-Kinderbotschafter Kanzelrede in der Erlöserkirche in München Schwabing, März 2013


Onshore anstatt Offshore!
Matthias Willenbacher, Gründer von juwi, Kommentar klimaretter.info, März 2013


Wir brauchen unbedingt wieder einen funktionierenden Emissionshandel in Europa.
...
Es kann ja nicht sein, dass moderne hocheffiziente und klimafreundliche Gaskraftwerke eingemottet werden, weil der Markt mit billigem Kohlestrom geflutet wird.
Peter Altmaier, Bundesumweltminister, März 2013


Die Minister Altmaier und Rösler haben die Diskussion um die Energiewende auf zwei Themen reduziert: Versorgungssicherheit und Strompreise.
Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick, Kolumne kliamretter.info, März 2013


Wir wollen mit den erneuerbaren Energien die Energiewende stemmen und es gibt keine Politik die sich dagegen stellt.
Thorsten Albig, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, März 2013


Wir werden alle zu Gewinnern.
Franz Alt, Interview DAF-Fernsehen"Börsenplatz5" zur Energiewende, März 2013


Wir können uns keine weiteren 20 Jahre Trägheit erlauben. Wir brauchen einen raschen Ausbau CO2-armer Technologien, wenn wir die potenziell katastrophale Erderwärmungverhindern wollen.
Maria van der Hoeven, IEA-Chefin April 2013


Wir haben uns zur Energiewende entschlossen und wir wollen sie auch zu Ende bringen.
Bundeskanzlerin Angelika Merkel, März 2013


Wenn die Menschen einen bewohnbaren Planeten erhalten wollen, müssen wir unseren Energieverbrauch bald zu 100% zu erneuerbaren Energien in allen Sektoren verlagern.
Stefan Schurig, Direktor für Klima-und Energie beim World Future Council, April 2013


Es ist die Verantwortung unserer Generation alles zu tun, was wir können, um so schnell wie möglich auf 100% erneuerbare Energien wechseln.
Stefan Gsänger, Generalsekretär der World Wind Energy Association, April 2013


Die Kohleverstromung ist für Die Linke keine Brückentechnologie, sondern ein Auslaufmodell. Brückentechnologien sind Gaskraftwerke, möglichst mit KWK, weil sie weit besser steuerbar sind und so die schwankende Einspeisung von Ökostrom ergänzen können.
Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, April 2013


Ich hatte nie etwas am Hut mit der Forderung von Leuten, die sagen: Tretet das EEG in die Tonne.
Umweltminister Peter Altmaier, April 2013


Wir verbrennen heute an e i n e m Tag so viel Kohle, Gas und Öl wie die Natur in einer Million Tagen geschaffen hat. Das kann auf Dauer nicht gutgehen.
Franz Alt, August 2013


Wir brauchen eine Renaissance der Stadtwerke und viele Energiegenossenschaften, wenn die Energiewende rechtzeitig gelingen soll.
Franz Alt, August 2013


Viele Länder der Welt schauen jetzt auf uns und fragen sich, schaffen die das.
Angela Merkel zur Energiewende auf dem Evangelischen Kirchentag, Mai 2013


Es hat eine weit über Deutschland hinausgehende Bedeutung, ob uns das gelingt.
Angela Merkel zur Energiewende auf dem Evangelischen Kirchentag, Mai 2013


Wir haben eine besondere Verantwortung als Industrieländer und allen voran auch die Bundesrepublik Deutschland Technologien zu entwicklen, Beispiele zu zeigen, wie man nachhaltig wirtschaften kann, damit andere von uns dann auch etwas mitnehmen können. Denn wir haben durch unsere Industrialisierung den Klimawandel schon so weit vorangetragen, dass wir auch eine Bringschuld haben, jetzt zu zeigen wie man Wachstum, Wohlstand und Nachhaltigkeit zusammenbringen kann.
Angela Merkel auf dem Evangelischen Kirchentag, Mai 2013


Noch sind wir am Anfang einer wirklichen Energiewende, aber wir kennen bereits alle Technologien, die wir für die komplette Wende brauchen.
Franz Alt, Mai 2013


Ich fordere die Einführung einer Kohlendioxidsteuer nach dem Vorbild Schwedens, wo es eine solche Steuer schon seit mehr als 20 Jahren gibt.
Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Mai 2013


Im ersten Quartal 2013 hat die Erzeugung von Strom aus Steinkohle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Milliarden Kilowattstunden zugenommen, bei Braunkohle lag der Zuwachs bei zwei Milliarden Kilowattstunden. Nötig sind diese hohen Strommengen nicht, ein großer Teil davon fließt in den Export. Und bedenklich stimmt auch, dass der Kohlestrom die Gaskraftwerke verdrängt. Diese werden jedoch für die Energiewende benötigt, da sie eine Eigenschaft mitbringen, die den oftmals veralteten Kohlekraftwerken abgeht: Flexibilität.
Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Mai 2013


Die einzige tatsächlich 'saubere' Energie ist Energie, die nicht verbraucht wird.
Amadeus Wittwer, Schweizer Energie- und Gemeingüter-Aktivist, Helionauten, Mai 2013



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