Danach darf nicht einer Generation zugestanden werden, unter vergleichsweise milder Reduktionslast große Teile des CO2-Budgets zu verbrauchen, wenn damit zugleich den nachfolgenden Generationen eine radikale Reduktionslast überlassen und deren Leben umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde.
Bundesverfassungsgericht, April 2021


Der deutsche Gesetzesgeber muss nachbessern, und zwar deutlich. Das oberste Gericht zitiert das Vorsorgeprinzip des Staates laut Grundgesetz Artikel 20a. Der Staat muss künftige Generationen vor dem Klimawandel schützen und darf Lasten nicht unnötig auf zukünftige Generationen verschieben.
Claudia Kemfert, DIW, April 2021


Wir betreten eine neue Epoche, vergleichbar mit der industriellen Revolution.
Kingsmill Bond, Energieanalyst bei Carbon Tracker, zu den fallenden Preisen von Solar und Wind, April 2021


Nichtstun ist teurer als Handeln. Die wahre Schuldenbremse ist der Klimaschutz.
Claudia Kemfert, DIW, April 2021


Unser maximales Emissions-Budget umfasst noch etwa 6,7 Gigatonnen CO2. Dies Budget ist bei einem simplen Weiter-so spätestens in 7 Jahren aufgebraucht. Wollen wir Zeit gewinnen, müssen die Emissionen so schnell wie möglich runter. Dann haben wir nach hinten Luft für die wirklich kniffligen Fälle.
Claudia Kemfert, DIW, April 2021


Was in der Arktis passiert, bleibt nicht in der Arktis.
Hannah Bailey. Geochemikerin, Universität Oulu in Finnland, April 2021


Da das Meereis in der Arktis seit den 1970er Jahren kontinuierlich zurückgeht, haben wir im Winter immer mehr Feuchtigkeit in der Atmosphäre, was sich direkt auf unser Wetter weiter südlich auswirkt und extreme Schneefälle verursacht.
April 2021


Die Bepreisung von Kohlenstoff ist der Schlüssel, um Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen – es gibt offen gesagt keinen anderen Weg, um dieses Ziel zu erreichen.
Ottmar Edenhofer, Direktor des PIK, April 2021


Klimamaßnahmen werden die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, Innovationen auslösen und Millionen von hochwertigen Arbeitsplätzen schaffen.
Mohammed bin Salman, Kronprinz Saudi Arabien, April 2021


Ich sage oft scherzhaft, dass der Mond und die Sterne wunderschön aussehen, aber wenn wir versuchen würden, auf ihnen zu leben, würden wir uns dort nicht wohl fühlen. Unser Planet ist ein wunderbarer Lebensraum. Sein Leben ist unser Leben, seine Zukunft ist unsere Zukunft.
Dalai Lama, Botschaft zum Tag der Erde 2021, April 2021


Angesichts der globalen Probleme, wie die Auswirkungen der Erderwärmung und der Zerstörung der Ozonschicht, sind einzelne Organisationen und einzelne Nationen hilflos. Wenn wir nicht alle zusammenarbeiten, kann keine Lösung gefunden werden.
Dalai Lama, Botschaft zum Tag der Erde 2021, April 2021


Wenn unser Planet erhalten werden soll, müssen die Bildung für umweltrelevante Themen und die persönliche Verantwortung immer weiter zunehmen.
Dalai Lama, Botschaft zum Tag der Erde 2021, April 2021


Sich um die Umwelt zu kümmern, sollte ein wesentlicher Teil unseres täglichen Lebens sein.
Dalai Lama, Botschaft zum Tag der Erde 2021, April 2021


Wenn man ein Solarpanel vom eigenen Fenster aus sieht, dann beschließt man mit größerer Wahrscheinlichkeit, auch eines auf das eigene Dach zu stellen.
Leonie Wenz, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), April 2021


Die Gesundheit unserer Böden geht uns alle etwas an.
Anja Karliczek, Forschungsministerin, April 2021


Bei jedem neuen Gewerbegebiet wird mit Steuergeld ein Straßenanschluss gebaut, nicht aber ein Schienenanschluss.
Dirk Flege, Allianz pro Schiene, April 2021


Die Kohleindustrie fährt Verluste ein. Die Vorstellung, dass den Betreibern durch das Stilllegen von Kohlekraftwerken in den nächsten zwei Jahrzehnten Milliarden an Gewinnen entgehen würden, hat für Verwirrung gesorgt.
Juliette Delarue, Wirtschaftsjuristin von Client Earth, April 2021


Die dem Auto eingeräumten Privilegien müssen fallen, eine steuerliche Bevorzugung des Autos darf es nicht mehr geben.
Andreas Knie, Mobilitätsforscher, April 2021


Das Anrechnen der Autokosten auf die Steuerlast muss komplett für alle gewerblichen und privaten Halter fallen!
Andreas Knie, Mobilitätsforscher, April 2021


Während bereits das Polareis schmilzt, in Sibirien die Wälder brennen und entweichendes Methan eine Kettenreaktion in den Klima-Abgrund ankurbelt, unternimmt die russische Regierung nichts, um das Weltklima zu schützen, und verletzt zudem die Rechte der indigenen Bevölkerung an den Produktionsorten.
Annemarie Botzki, Kampagnenleiterin bei We Move Europe, April 2021


Während Klimaschützer:innen weltweit Widerstand gegen Kohle organisierten, hat die Gasindustrie Politiker:innen in Aufsichtsräte berufen.
Annemarie Botzki, Kampagnenleiterin bei We Move Europe, April 2021


Was wir brauchen, ist eine dezentrale Energiewende.
Annemarie Botzki, Kampagnenleiterin bei We Move Europe, April 2021


Für jedes Grad Erwärmung werden die Monsunregenfälle wahrscheinlich um etwa fünf Prozent zunehmen.
Anja Katzenberger, PIK, April 2021


Mit diesem auf Sicht fahren, kommen wir nicht weiter.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


Es bringt den Unternehmen nichts, wenn sie klimaneutralen Stahl herstellen, der nicht wettbewerbsfähig ist, weil er mehr kostet. Dafür muss es einen Ausgleich geben.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


Es braucht Quoten für klimaneutrale Produkte, damit die europäische Stahlindustrie nicht durch billig hergestellten chinesischen Stahl überrollt wird.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


Es braucht jetzt ein Klimaschutzsofortprogramm: bis Mitte dieses Jahrzehnts jährlich doppelt so viel an Erneuerbaren ausbauen wie jetzt, schneller aus der Kohle aussteigen und auf klimaneutrale Autos umsteigen.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


Derzeit ist meist das Schmutzigste das Billigste, zum Beispiel ist Rohöl für Plastik von der Mineralösteuer befreit.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


Künftig sollten die Produkte, die am saubersten und am besten für die Gesellschaft sind, die Produkte sein, die den größten Vorteil auf dem Markt haben.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


In der Landwirtschaft wird Geld viel zu wenig nach dem Kriterium Nachhaltigkeit vergeben. Das führt dazu, dass oftmals gesundes Gemüse teurer ist als Fleisch aus Massentierhaltung.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin Die Grünen, April 2021


Es gibt Hunderte von Studien, die die Schädlichkeit von Kahlschlägen belegen. Und was passiert gerade in Deutschland? Auf Hunderttausenden von Hektar sterben Bäume in Monokulturen. Die werden jetzt mit großer Hektik kahlgeschlagen.
Pierre Ibisch, Biologe, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, April 2021


Auf Flächen, auf denen nach Sturmschäden Holz liegen gelassen wurde, haben wir jetzt artenreiche, strukturreiche Waldbestände.
Pierre Ibisch, Biologe, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, April 2021


Über die Hälfte der Holzernte in Deutschland wird mittlerweile in Öfen und Kraftwerken verbrannt.
Pierre Ibisch, Biologe, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, April 2021


Holz als Brennstoff um die halbe Welt zu fahren, ist geradezu Unfug.
Pierre Ibisch, Biologe, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, April 2021


Nachhaltigkeit muss Chefsache sein! Solange man Nachhaltigkeit nur delegiert, nach dem Motto: „Erstelle uns mal einen Nachhaltigkeitsbericht und drucke den auf Umweltpapier“, hat man das Thema nicht richtig verstanden.
Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, April 2021


Ein wirtschaftliches Wachstum wird nur dann auf Dauer Bestand haben können, wenn wir die natürlichen Belastungsgrenzen der Erde nicht überschreiten.
Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, April 2021


Die Situation im Himalaja ist besonders besorgniserregend. Die grossen Ströme wie Ganges, Brahmaputra und Indus werden in der Trockenzeit zu einem grossen Teil durch Gletscherschmelzwasser gespeist. Zurzeit wirkt die Zunahme des Schmelzwassers für die Menschen der Region wie ein Puffer. Schrumpfen die Himalaja-?Gletscher jedoch weiterhin mit steigendem Tempo, könnten bevölkerungsreichen Staaten wie Indien oder Bangladesch in wenigen Jahrzehnten Wassernot oder Nahrungsmittelengpässe drohen.
Romain Hugonnet, ETH Zürich und Universität Toulouse, April 2021


Wir bräuchten mehr Photovoltaik-Anlagen und etwas mehr Batteriespeicher, dafür weniger Windanlagen auf hoher See.
Claudia Kemfert, DIW, April 2021


Die Pläne zum Bau neuer Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke in einigen EU-Mitgliedsstaaten fühlen sich an wie eine Zeitreise zurück ins Jahr 2005, als einige Energieversorger trotz des EU-ETS neue Kohlekraftwerke planten und damit Milliarden an stranded assets schufen, die ihre Investitionskosten nie zurückzahlen werden.
Robert Pietzcker, PIK, April 2021


Ohne CO2-Preis ist es so: Spitzenverdiener tragen bei weitem am meisten zur Erderhitzung bei (viele Flugreisen, große Autos und Häuser), aber alle Menschen zahlen die Zeche dafür (Klimaschäden). Die Armen subventionieren derzeit also die Reichen. Ein CO2-Preis gleicht das aus.
Stefan Rahmstorf, PIK, April 2021




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