Unsere Botschaft ist, dass man lieber jetzt unangenehme Folgen einer rigorosen Wende in Kauf nimmt, dafür aber den kommenden Generationen eine bessere Zukunft ermöglicht.
Hannah Elshorst, Extinction Rebellion, April 2019


Wöchentlich verschwinden von diesem Planten bis zu dreihundert Arten. Und in anderen Teilen der Welt sterben jetzt schon Menschen aufgrund des Klimawandels. Um das zu thematisieren, nutzen wir Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams, die Spaß machen, bunt und gewaltfrei sind.
Hannah Elshorst, Extinction Rebellion, April 2019


Bodenerosionen, die Abholzung unserer großartigen Wälder, toxische Luftverschmutzung, das Verschwinden von Insekten und Wildtieren, die Versäuerung unserer Ozenane – das sind alles desaströse Trends, beschleunigt durch eine Lebensart, die wir in dem finanziell wohlhabenden Teil der Welt als unser Recht ansehen.
Greta Thunberg, vor dem EU-Parlament, April 2019


Unser Haus ist dabei, auseinanderzufallen. Unsere Zukunft, und was wir bisher geschafft haben, befindet sich wortwörtlich in Ihren Händen. Aber es ist noch nicht zu spät, um zu handeln!
Greta Thunberg, vor dem EU-Parlament, April 2019


Mich erinnern die Freitagsdemos ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem.
Heiner Koch, Berliner Erzbischof, zu Fridays For Future, April 2019


Wir befinden uns mitten im sechsten Massensterben. Und die Aussterberate ist 10.000 Mal höher als das, was man als normal ansieht.
Greta Thunberg, vor dem EU-Parlament, April 2019


Wenn unser Haus auseinanderfallen würde, würden Sie nicht drei Notfall-Brexit-Gipfel abhalten und keinen Notfall-Gipfel zum Zusammenbruch des Klimas.
Greta Thunberg, vor dem EU-Parlament, April 2019


Sie sollen für Leute wie mich wählen, die von der Krise betroffen sein werden.
Greta Thunberg, vor dem EU-Parlament, April 2019


Die Zeit, in der die Menschheit dem gefährlichen Klimawandel noch Einhalt gebieten kann, neigt sich dem Ende zu.
Die deutschen Bischöfe, April 2019


Die Industriestaaten können und müssen mehr für einen konsequenten Klimaschutz leisten.
Die deutschen Bischöfe, April 2019


Jedes Zehntel Grad Temperaturanstieg, das verhindert wird, bedeutet Vermeidung von Leid und Rettung von Leben.
Die deutschen Bischöfe, April 2019


Ein CO2-Preis ist eine Möglichkeit, die Sektorziele zu erreichen, aber er kann keine Sektorziele ersetzen.
Svenja Schulze, Bundesumweltministerin, April 2019


Als Menschen aus Musik, Bildender Kunst, Literatur und Darstellender Kunst haben wir uns aus gegebenem Anlass zusammengeschlossen, um uns mit den Klima-Streiks zu solidarisieren.
Artists for Future, April 2019


Das Kernanliegen der Proteste – die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einzuhalten – sollte für unsere Regierungen eine Selbstverständlichkeit sein.
Artists for Future, April 2019


Im eigenen Wagen jederzeit in die nächstgelegene Innenstadt zu fahren, ist kein Menschenrecht, sondern gefährlicher Wahnsinn zulasten anderer.
Malte Kreutzfeldt, Kommentar in der taz, April 2019


Das ist, was die "Fridays for Future"-Bewegung so beeindruckend macht: Sie nimmt Versprechen ernst, nimmt die eigene Regierung beim (unterschriebenen) Wort. Sie will ihnen glauben können.
Carolin Emcke, Kommentar in der SZ, April 2019


Nach all den Bewegungen, die lediglich ihren antiaufklärerischen, antidemokratischen Unmut auf die Straßen trugen, ist eine Bewegung, die leidenschaftlich an die Wissenschaft und Vernunft appelliert, die aus demokratischen Verfahren nicht aussteigen, sondern sie eingehalten sehen will, die nicht in nationalistische Regression verfällt, sondern lokale mit internationalen Bedürfnissen zusammen zu denken weiß, ein beglückender Horizont.
Carolin Emcke, Kommentar in der SZ, April 2019


Jetzt ist der Klimawandel da, also braucht es keinen Altruismus, sondern intelligenten Egoismus als Antrieb.
Bernd Ulrich, April 2019


Altmaier, Scheuer und viele andere haben einen zentralen Punkt noch nicht verstanden: Klimaschutz ist keine Klientelpolitik. Er schützt uns alle.
Christian Stöcker, Kolumne in Spiegel Online, April 2019


Wir brauchen starke marktwirtschaftliche Impulse, um den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren.
Ronald Pofalla, April 2019


Statt Geld durch Strafzahlungen an Brüssel rauszuwerfen, muss in den Klimaschutz investiert werden.
Ronald Pofalla, April 2019


Grundsätzlich ist unser Anspruch: Unsere Batterien halten ein ganzes Autoleben.
Frank Blome, Leiter des Center of Excellence Batteriezelle von Volkswagen, April 2019


Es ist enttäuschend zu sehen, dass die Weltbankgruppe weiterhin so viel öffentliches Geld für fossile Brennstoffe bereitstellt. Damit untergräbt die Bank ihre eigenen Bemühungen für erneuerbare Energiequellen und die Erreichung der Pariser Klimaziele
Heike Mainhardt, US-Expertin für multilaterale Finanzprojekte, April 2019


Die Weltbank muss raus aus Kohle, Öl und Gas, will sie ihr hehres Ziel der Armutsbekämpfung nicht beschädigen. Sie sollte sich für eine Kohlenstoffsteuer bei der Rohstoffgewinnung einsetzen, die fossile Energieträger effektiv zurückdrängt. Der Aufbau dezentraler, erneuerbarer Energiesysteme gehört ins Zentrum ihrer Arbeit.
Ute Koczy, Weltbank-Campaignerin bei urgewald, April 2019


Wir wollen den Menschen das Geld aus den CO2-Einnahmen wieder zurückzahlen. Dadurch werden mittlere und kleine Einkommen entlastet. Die mit höheren Einkommen, großen Autos oder Häusern werden stärker belastet, weil sie sich das leisten können
Svenja Schulze, Umweltministerin, zur CO2-Steuer, April 2019


Wir bezeichnen Dinge häufig als 'nicht machbar' – meinen aber eigentlich, dass sie einen größeren Schaden mit sich bringen, als wir ihn für nötig und deshalb gerechtfertigt halten.
Niklas Höhne, New Climate Institute, Köln, April 2019


Die Hälfte der Kohlekraftwerke sofort abzuschalten, wäre technisch möglich und würde wohl nicht mal zu Einschränkungen beim Konsum führen – aber wir sprechen davon, dass das nicht machbar sei, weil das eben bestimmten Konzernen oder auch Regionen sehr schaden würde.
Niklas Höhne, New Climate Institute, Köln, April 2019


Ohne den vom Menschen angestoßenen Klimawandel wäre nicht eine so große Fläche gleichzeitig von Hitze betroffen wie 2018.
Martha Vogel, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH), April 2019


Besonders die CO2-Bepreisung ist ein zentraler Baustein für die Transformation im Energiesektor.
Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City, April 2019


Solarenergie ist weiter auf dem Vormarsch und dank der sinkenden Technologiekosten dabei, zum kostengünstigsten Energieträger in Europa zu werden.
Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City, April 2019


Die Bundesregierung muss einen verbindlichen Ausstiegspfad für fossile Gase vorgeben, damit Fehlinvestitionen vermieden werden.
Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik in der Grünen-Bundestagsfraktion, April 2019


Obwohl die Bundesregierung selbst von einem sinkenden Gasbedarf ausgeht, setzt sie weiter auf Infrastrukturprojekte wie Nord Stream 2 oder LNG-Terminals, die fossile Abhängigkeiten zementieren und klimapolitisch nicht vertretbar sind.
Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik in der Grünen-Bundestagsfraktion, April 2019


Die ethische Frage ist: Was hinterlassen wir unseren Kindern?
Özden Terli, Dipl-Meteorologe, Redakteur und Moderator der ZDF-Wetterredaktion. April 2019


Ich staune, dass Deutschland die festgelegten Klimaziele ungenügend umsetzt.
Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident, April 2019


Ich halte es für begrüßenswert, dass nach jahrelanger Erlahmung jugendlicher Protestkräfte endlich wieder junge Menschen auf die Straße gehen, weil sie sich Sorgen um unsere Zukunft machen.
Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident, April 2019


Was uns stört, ist die ewige Debatte um das Schuleschwänzen. Das ist eine Vermeidung von inhaltlichen Diskussionen.
Sebastian Grieme, Fridays For Future, April 2019


Wir wollen das Alltagsleben stören und die Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken, das sonst sehr leicht ignoriert wird: die ökologische Krise.
Hannah Elshorst, Extinction Rebellion, April 2019


Wir finden, dass die Regierungen mit den Medien zusammenarbeiten müssten, um das Problem der Bevölkerung überhaupt erst mal richtig zu kommunizieren und tatsächlich in seiner Tiefe begreifbar zu machen. Man müsste auch das Curriculum an den Unis stärker daran ausrichten, auch die schulischen Lehrpläne, und insgesamt die Gesetze nachhaltig verändern.
Hannah Elshorst, Extinction Rebellion, April 2019


Landwirtschaft wurde vor 11000 Jahren (neolithische Revolution) zu Beginn des paradiesisch stabilen Holozän möglich - Grundlage aller Hochkulturen. Jetzt katapultieren wir uns aus Temperaturband des Holozän raus.
Christoph Bals, April 2019


Um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen und nicht weiter mit der Kreditkarte unserer Kinder zu bezahlen, darf Österreich nicht weiter umweltfreundliches Verhalten mit höheren Preisen bestrafen, sondern muss klimaschädliches Handeln unattraktiver machen.
Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, April 2019


Der Ausbau des Straßennetzes führt nicht nur zu mehr Kfz-Verkehr, sondern schränkt auch zunehmend den Lebensraum von im Freien lebenden Tieren ein.
Christian Gratzer, VCÖ-Sprecher, April 2019


Die heutige Erwachsenen-Generation muss sich die Frage stellen, in welchem Zustand sie die Umwelt ihren Kindern und Enkelkindern übergibt. Was heute verbaut wird, steht unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen nicht mehr als Naturraum zur Verfügung.
Christian Gratzer, VCÖ-Sprecher, April 2019




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