Der langfristige Trend zu steigenden Temperaturen ist in Deutschland und weltweit ungebrochen.
Kein Land wird von den Folgen des Klimawandels verschont bleiben und kein Land kann diese Herausforderung alleine stemmen.
                              Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Mai 2012


Die Ergebnisse der Klimaforschung müssen bei Bund, Ländern und Kommunen umfassend in Entwicklungspläne und gesetzliche Regelungen einfließen.
                              Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Mai 2012


Dächertec statt Desertec
                              Franz Alt, April 2012


Produkttransparenz ist der Haupttreiber für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterwirtschaft.
                              Studie des Kölner Dienstleisters GS1 Germany, April 2012


Der Umbau der Energieversorgung ist kein Sprint sondern ein Marathonlauf.
               Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitische Sprecher der CDU, April 2012


Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Damit eröffnet sich auch ein großes Geschäftsfeld für deutsche Anbieter.
               Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, April 2012


Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.
               Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, April 2012


Stromnetze gehören in Bürgerhand.
               Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BEB, BürgerEnergie Berlin eG, April 2012


Der Fleischverzehr bedroht die Welternährung, weil die Erzeugung von Fleisch ein Vielfaches an Getreide verschlingt. Vor allem die Massentierhaltung belastet durch den CO2- und Methanausstoß der Tiere das Klima.
                                             Manfred Linz, Wuppertal Institut, April 2012


Jeder Autofahrer verwendet das teuerste Motoröl, im Supermarkt kauft man aber Olivenöl um 1,98 Euro.
                              Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, April 2012


Unsere Freiheit, einen beliebigen Lebensstil zu wählen, endet da, wo es für andere schädlich wird.
                              Wolfgang Pekny, McPlanet.com Kongress, April 2012


Wir sind mächtiger als Nero.
Er hat Rom abgefackelt, aber der Rest der Welt hat davon gar nichts mitbekommen.
Heute aber wirkt jedes Schnitzel, jeder Kurzurlaub nach Fuerteventura auf alle schädlich.
                              Wolfgang Pekny, McPlanet.com Kongress, April 2012


Ich betrachte den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen dieser Zeit.
Er greift in alle Bereiche des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens ein,
ihn zu ignorieren ist meiner Meinung nach fahrlässig.
                                                            Arved Fuchs, Expeditionsleiter und Schriftsteller


Kohle, Öl und Gas sind nur begrenzt verfügbar und müssen auch aus Gründen des Klimaschutzes Schritt für Schritt durch erneuerbare Energien ersetzt werden.
                                             Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, April 2012


Die gesamte auf fossilen Brennstoffen basierende industrielle Infrastruktur ist ebenso altersschwach wie baufällig.
               Jeremy Rifkin, Die dritte industrielle Revolution, campus 2012


Am Horizont droht infolge unserer auf fossile Energien gegründeten Industrien eine Klimakatastrophe mit möglicherweise verheerenden Auswirkungen auf unsere Ökosysteme.
               Jeremy Rifkin, Die dritte industrielle Revolution, campus 2012


Erneuerbare Energien werden mit dem Internet zur mächtigen neuen Infrastruktur einer Dritten Industriellen Revolutionen (DIR) fusionieren, und diese wird die ganze Welt verändern.
               Jeremy Rifkin, Die dritte industrielle Revolution, campus 2012


Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Ressourcen schonende Technologien schaffen in Deutschland Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze und Wertschöpfung – denn wir wollen und werden Industrieland bleiben. Ob andere Länder unser Modell übernehmen, hängt auch davon ab, dass wir unsere Ziele erfolgreich umsetzen. Die neuen Zahlen zeigen, dass die Energiewende machbar ist.
                                             Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, April 2012


Der grüne Produktionsprozess ist eine Frage des Überlebens der Autoindustrie. Wir werden gesellschaftlich nur bestehen können, wenn wir beweisen, dass wir umweltverträglich arbeiten.
Wolfgang Schneider, Mitglied der Geschäftsführung von Ford Europa, Handelsblatt, Business Briefing Nachhaltige Investments, März 2012


Ein Auto muss grün sein, um sozial akzeptiert zu werden.
Wolfgang Schneider, Mitglied der Geschäftsführung von Ford Europa, Handelsblatt, Business Briefing Nachhaltige Investments, März 2012


Einer der Hauptenergielieferanten bei Öl und Gas, Russland, hat angekündigt, die Einnahmen aus dem hohen Ölpreis in erster Linie in Rüstungsgüter in der Höhe von 50 Milliarden Euro bis 2020 zu investieren.
                                             Hans Kronberger, Kommentar Raiffeisenzeitung, März 2012


Da die fossilen Energien wie Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran mittelfristig zur Neige gehen und deshalb ständig teurer werden, können auf mittlere Sicht nur die Erneuerbaren Energien für stabile und auch wieder sinkende Preise sorgen.
                                             Raimund Kamm, März 2012


Wir wollen nicht länger die Geiseln einer Energieart wie Benzin bleiben.
                                             US Konteradmiral Philip Cullom, März 2012


Mit dem Wechsel zu grünem Strom können Verbraucherinnen und Verbraucher ein klares Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien setzen.
                              Gotelind Alber, Beraterin zu nachhaltiger Energie- und Klimapolitik, März 2012


Die Deutschen wollen keine Energiewende zugunsten der vier alten Energiebesatzungsmächte Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, sondern eine dezentrale Energiewende zugunsten der Gesellschaft.
                                                            Franz Alt, März 2012


Die heutigen 20% Ökostrom werden überwiegend von Privatleuten und vom Mittelstand produziert. Die großen Energieversorger haben die Energiewende nicht nur verschlafen, sondern ausgebremst.
                                                                                          Franz Alt, März 2012


Die vier Prozent Strom aus der Photovoltaik sollten für die Stromkonzerne unkritisch sein. Zu bedenken ist aber, dass die vier Prozent Sonnenstrom genau dann eingespeist werden, wenn wir zur Mittagspitze besonders großen Strombedarf haben. Dieser Strom war besonders teuer, er trug wesentlich zu den Profiten der Stromkonzerne bei. Die volkswirtschaftlich sehr wünschenswerte Senkung der Spitzenstrompreise durch den rasch anwachsenden Sonnenstrom ist daher den großen Stromkonzernen ein Dorn im Auge.
               Eicke R. Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, März 2012


Dezentraler, selbstproduzierter PV-Strom in regionalen Netzen ist vergleichbar mit der Revolution, die der PC und das Internet gebracht hatten.
Ist es vorstellbar, dass im Jahre 1995 jemand vorgeschlagen hätte, den Verkauf von Computern in Privathaushalten heftig runter zufahren, weil wir sonst in neue Leitungen investieren müssten und das alte Telefonnetz dafür nicht ausgelegt sei?
                              Martin Unfried, Kolumne, März 2012


Ironie der Geschichte: Offshore-Windkraft ist inzwischen die teuerste Form der erneuerbaren Energien. Strom aus den Mühlen im Meer wird mit 15 bis 19 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Für den von RWE-Chef Jürgen Großmann gern verspotteten Strom aus großen Solarparks gibt es ab März nur noch 13,5 Cent.
               Nils-Viktor Sorge, Manager Magazin, Warum RWE, Eon und Co. jetzt aufatmen, Februar 2012


Die Erneuerbaren Energien haben inzwischen einen Anteil von 20 % an unserer Stromversorgung erreicht. Wachsen sie weiter, so müssen sie sich nicht in das bestehende System integrieren, sondern umgekehrt muss dieses nach den Bedürfnissen der Erneuerbaren Energien umgebaut werden. Die Protagonisten der fossil-atomaren Strukturen fürchten nun um ihre Vormachtstellung. Die von Bürgern, Mittelstand und Stadtwerken getragene Energiewende ist von ihnen nicht gewollt.
               Irm Scheer-Pontenagel, Geschäftsführerin EUROSOLAR, Februar 2012


Der Öl- und Benzinpreis kennt künftig nur eine Richtung: nach oben!
...
Keine Regierung dieser Welt ist auf starke Energiepreis-Erhöhungen vorbereitet.
Die 100%-Energiewende hin zu den Erneuerbaren wird zerredet, verzögert und verschlafen. Rein technisch wäre bei entsprechendem politischem Willen die Energiewende in 20 Jahren machbar.
                                             Franz Alt, Februar 2012


Das Auto möglichst selten zu nutzen, um in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen die Umwelt zu schützen, ist eine Form des Fastens, die viele Menschen heute anspricht. Wir alle können versuchen, unseren persönlichen Lebensstil noch umweltbewusster zu gestalten. Neben dem Energiesparen bei der Heizung oder beim Strom können wir bei unseren alltäglichen Wegen viel für die Umwelt und das Klima tun.
Dr. Franz-Jakob Hock, Umweltbeauftragter des Bistums Mainz bei der Vorstellung der Aktion Autofasten, Februar 2012


"Die Diskussion zum Wandel der Wachstums- zur Nicht-Wachstumswirtschaft ist eine Denkfalle, " weil dadurch eine Debatte in Gang kommt, die vom Wesentlichen ablenkt. Wachstum hört sich für die meisten Menschen nach etwas Positivem an. Besser ist es, sich auf den Aufbau eines Systems zu fokussieren, das Gesundheit, Glück, ökologische Vitalität und soziale Macht verspricht.
Frances Moore Lappé, Trägerin des alternativen Nobelpreises, Interview klimaretter.info, Februar 2012


Die deutsche Energiewende wird ein Innovationsmotor.
                                             Siemens-Chef Peter Löscher, Februar 2012


Siemens wird einer der ganz großen Gewinner der Energiewende sein.
                                             Siemens-Chef Peter Löscher, Februar 2012


Wir leben in einer Welt mit begrenzten Ressourcen. Das schnelle Wachstum in den Emerging Markets sowie der Klimawandel und der Energie- und Wasserverbrauch zählen zu jenen Kräften, die enormen Druck auf unsere Gesellschaft ausüben werden.
               Gert Weidinger, KPMG-Geschäftsführer, Februar 2012


In Studien haben wir gezeigt, dass Erneuerbare Energien pro Jahr bundesweit zweistellige Milliardenbeiträge zur kommunalen Wertschöpfung beisteuern.
Dr. Bernd Hirschl, Leiter des IÖW-Forschungsfelds Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz, Februar 2012


Viele Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel wären selbst dann sinnvoll, wenn es keinen menschgemachten Klimawandel gäbe. Verbrennen wir zur Energieerzeugung kein Erdöl mehr, um weniger Treibhausgase auszustoßen, kann auch die übernächste Generation daraus wertvolle Kunststoffe produzieren.
               Petra Döll, Professorin an der Uni Frankfurt und Leitautorin des Weltklimarats, Februar 2012


Selbst die CIA hat in einem Report für Präsident George Bush im Jahre 2003 festgestellt, dass der Klimawandel die Welt mehr bedroht als Terrorismus und sie an den Rand der Anarchie bringen könnte, weil Länder dazu bereit sind, ihre schwindenden Nahrungs-, Wasser- und Energievorräte mit atomaren Drohgebärden verteidigen.
               Greenpeace-Chef Kumi Naidoo auf der Sicherheitskonferenz in München, Februar 2012


Seit dem Beschluss für eine echte Energiewende mit Atomausstieg entstehen zahlreiche neue technische Lösungen. Deutsche Ingenieure stehen weltweit in der vordersten Reihe beim Einfügen der erneuerbaren Energien in die Stromnetze. Die Welt schaut gespannt auf das deutsche Experiment!
                              Josef Göppel, MdB, Interview Sonnenseite, Februar 2012


Aus Sorge um das Wohlergehen aller Nationen, und mit einem besonderen Interesse für die ärmsten unter ihnen als auch für künftige Generationen, ist unsere Unterstützung für saubere, erneuerbare Energien und Energieeffizienz auch eine Frage der Gerechtigkeit.
               Aufruf von 50 jüdischen Führern für 14% Reduction bis 2014, Februar 2012


Nicht die bundesdeutsche Solarförderung wird den Stromkunden in Zukunft belasten, sondern die weiter steigenden Kosten für fossile Energieträger.
               Matthias Willenbacher, Gründer von juwi, Interview klimaretter.info, Februar 2012


Immer noch werden wir pauschal für unsere Kauflaune gelobt, weil der Einzelhandel an Weihnachten gute Umsätze machte. Was wir kaufen ist wurscht.
                                             Martin Unfried, Kolumne "Ökosex", Januar 2012




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