Ich kann mich nicht über Klimawandel sorgen und dabei den Fleischkonsum außen vor lassen.
               Jonathan Safran Foer, Autor von "Tiere essen", im Interview mit neue energie, Februar 2011


Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich gross wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen.
                                             Ernst Ulrich von Weizsäcker


Ziel ist nicht das Verschwinden des Fleisches. Vielmehr geht es darum, den deutlichen Anstieg des Fleischkonsums der letzten Jahrzehnte wieder rückgängig zu machen. Ideal wäre aus Sicht des Klimas, wieder auf den Speiseplan der Großmutter zu kommen, bei dem Fleisch als etwas Besonderes gilt – etwa in Form des Sonntagsbratens.
               Benjamin Bodirsky vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Januar 2011


Es leiden und es sterben jetzt schon Menschen an den Folgen des Klimawandels und es trifft die Ärmsten, die nichts dafür können. Brauchen wir wirklich den frischesten Darjeeling-Tee oder die Flugmango?
Sonja Weinreich, Evangelischer Entwicklungsdienst, Ökumenischer Kirchentag, München, Mai 2010


Der Trend ins vegetarische ist unaufhaltsam.
Vielleicht isst in hundert Jahren kein Mensch mehr Fleisch.
                                             Helmut Maucher, Nestlé-Chef


2050 wird Rindfleisch das sein, was heute Kaviar ist oder Lachs vor 50 Jahren war.
               FAO-Sprecher, Henning Steinfeld, Oktober 2010


Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Mass könnten ein viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden.
               Enquete-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre, 1994


Stabile Nahrungsmittelpreise beruhen auf jährlichen Rekordernten für Getreide.
Uns trennt nur eine schlechte Ernte vom Chaos.
               Lester Brown, Gründer des Earth Policy Instituts, Januar 2011


Ein Volk, das eine vegetarische Küche als selbstverständlich betrachtet, halte ich für hoch entwickelt.
                                             Sathya Sai Baba


Wenn wir uns alle ausgewogen ernähren würden, wie es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, wäre das ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz.
               Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), Dezember 2009


Falls die Welt den Klimaschutz ernstnimmt, wird auch die Rinds- und Schafzucht sowie die Milchproduktion die Preise für die entstehenden Ausstöße an Methan, N2O, CO2 und ähnliche Treibhausgase bezahlen müssen.
               Josef Schmidhuber, International Policy Analyst bei der FAO, Oktober 2010


Eine pflanzlich dominierte Ernährung bedeutet also eine Win-win-Situation für alle – Menschen, Tiere und sogar das Klima, an dessen Wandel die Tierproduktion einen Anteil von bis zu 51 Prozent hat.“
               Johanna Stadler. VIER PFOTEN-Geschäftsführerin, Oktober 2010


Für die Fleischproduktion in Europa werden zum Beispiel in Brasilien Regenwälder abgeholzt, um Soja für billiges Viehfutter anbauen zu können. Das wird dann per Schiff um die halbe Welt transportiert.
               Jörg Feddern,Greenpeace Klima-Experte, zu EXPRESS


Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern
wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.
                                             Albert Einstein, 1879–1955


Ich versuche, bescheiden zu leben und Abfall zu vermeiden.
Zudem bin ich zum Vegetarier geworden.
Dies, weil die Produktion eines einzigen Kilogramms Fleisch etliche Kilogramm CO2 freisetzt.
                              Dr. Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Uno-Weltklimarats


Wenn wir uns für das globale Mittagessen eine Stunde Zeit nähmen, fielen etwa 4000 von uns während des Essens tot von ihren Stühlen. Verhungert.
       Auschnitt aus Warum wir nicht länger essen dürfen, was uns die Industrie auftischt.
                 Tanja Busse, April 2010


Mit den Fortschritten in der modernen Landwirtschaft habe ich die Idee lange abgelehnt, dass die Nahrungsmittelversorgung das schwache Glied in der Kette sein könnte. Heute denke ich, dass dies nicht nur das schwache Glied sein könnte, sondern, dass die Nahrungsmittelversorgung das schwache Glied ist.
               Lester Brown, Gründer des Earth Policy Instituts, Januar 2011


Die Landbewirtschaftung muss weniger auf Düngemittel, Pestizide und Technologie setzen, und mehr auf ökologische Anbaumethoden und traditionelles Wissen. So können Klimarisiken und damit auch Hunger und Armut für Kleinbauern erheblich verringert werden.
Marita Wiggerthale in Bezug auf die Oxfam Studie "People-Centred Resilience", 2010


Wenn es um Lebensmitteleinkauf geht, das ist mein Fachgebiet, heißt das, sich vor allem für heimische Produkte zu entscheiden, die regional verfügbar sind, bei denen keine langen Transportwege nötig werden.
               Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), Dezember 2009


Eine Steuer auf Fleisch oder Milch gibt es bisher noch nicht, tierische Produkte werden sogar eher subventioniert.
               Benjamin Bodirsky vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Januar 2011


Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B. Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling).
               Enquete-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre, 1994


Ein Verbraucher in Deutschland, der sich mit viel Fleisch und konventionell hergestellten Lebensmitteln ernährt, produziert ca. 860 Kilo Kohlendioxid im Jahr. Wer biologisch erzeugte Produkte aus der Region kauft und wenig Fleisch isst, kann seine CO2-Bilanz auf 470 Kilo pro Jahr drücken. Wird ganz auf Fleisch verzichtet, sind es nur 340 Kilo CO2.
               Jörg Feddern,Greenpeace Klima-Experte, zu EXPRESS


Das Beurteilen von Formen, organischen Funktionen, Gewohnheiten und Ernährungsarten zeigen klar, dass die normale Nahrung des Menschen aus Früchten besteht, wie es bei Anthropoiden und Menschenaffen der Fall ist, und dass unsere Eckzähne weniger stark entwickelt sind als ihre.
                              Charles Darwin, Britischer Naturforscher, 1800–1882


Ostern zu feiern und Lamm zu essen ist so,
als feierte die Feuerwehr ihr Bestehen damit, dass sie ein Haus abbrennt.
                                             Sathya Sai Baba


Fleisch macht das Essen nicht schlechter, aber den Esser.
                                             Dr. phil Karlheinz Deschner, Schriftsteller, Philosoph


Ich bin einer von jenen, die überzeugt sind, daß die gesündeste und naturgemäßeste Nahrung die Gemüse, Früchte und Milchprodukte für den Menschen bleiben und daß die vegetarische Kost ein einfaches Leben und hohes Denken gewährleistet.
               Vekanta Giri, Indischer Staatspräsident, 1894-1980


Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen. Dies ist mein Protest gegen den Zustand der Welt. Atomkraft, Hungersnöte, Grausamkeit - wir müssen Schritte dagegen unternehmen. Vegetarismus ist mein Schritt. Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger.
               Isaac Bashevis Singer, jüdisch-amerianischer Schriftsteller und Nobelpreisträger, 1904-1991


Denn wahrlich, ich sage euch, der, der tötet, tötet sich selbst, und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch: Tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung die euer Mund aufnimmt.
                                             Jesus im "Evangelium der Essener"


Der Ausschuss hat alle verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse überprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass zwei weitgefasste Bereiche derzeit einen unverhältnismäßig hohen Einfluss auf die Menschen und die lebenserhaltenden Systeme des Planeten haben - das sind der Energiebereich in Form fossiler Brennstoffe sowie die Landwirtschaft, insbesondere die Viehzucht für Fleisch und Milchprodukte.
               Achim Steiner, Untergeneralsekretär der UNO und UNEP-Exekutivdirektor


Laßt uns nie fragen: Was ist das übliche, sondern: Was ist das Beste!
               Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph 3 v.- 65 n.Chr.


Wenn wir zu Tisch sitzen, sollten wir uns nicht guten Appetit wünschen, sondern viel Glück.
                                             Pierre Rabhi, Agrarökologe, in Good Food Bad Food, 2011



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