Der beschlossene Kohleausstieg ist ein großer Einschnitt für Deutschland. Wichtig ist nun, dass der Vorschlag der Kommission noch vor der parlamentarischen Sommerpause gesetzlich verankert wird.
Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, Januar 2019


Allerdings ist dieser Ausstiegsbeschluss noch kein ausreichender Beitrag des deutschen Stromsektors im Kampf gegen die globale Klimakrise. 2023 kann dem Kompromiss zufolge erstmals der Ausstieg so nachgebessert werden, dass er zu den Klimazielen von Paris passt.
Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, Januar 2019


Nachdem Milliarden-Entschädigungen an die Kohlekonzerne, die Industrie und in die Braunkohleregionen fließen sollen, ist es unverständlich, dass der Ausstieg aus der Kohle erst 2038 erfolgen soll.
Laura Weis, 350.org, Januar 2019


Was die Kohlekommission vorlegt, ist kein Konsens. Damit wird das 1,5°-Ziel unmöglich.
Nike Mahlhaus, Pressesprecherin Ende Gelände, Januar 2019


Noch 20 Jahre Kohlekraft sind 20 Jahre Kohlekraft zu viel.
Nike Mahlhaus, Pressesprecherin Ende Gelände, Januar 2019


Angesichts der Klimakatastrophe können wir doch nicht bis 2038 warten.
Clumsy, Waldbesetzer im Hambacher Forst, Januar 2019


Eine Hoffnung bleibt. Nämlich die, dass der Umstieg auf die erneuerbaren Energien nun, da der Ausstiegspfad da ist, tatsächlich schneller laufen wird als vorgesehen.
Joachim Wille, Kommentar zum Vorschlag der Kohlekommission, Januar 2019


Während im Rheinland die notwendigen ersten Schritte zum Kohleausstieg gegangen werden, sollen die Steuermilliarden in der Lausitz praktisch ohne Gegenleistung fließen.
René Schuster, GRÜNE LIGA, Mitglied im Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg, Januar 2019


Die Rettung des Dorfes Proschim vor der Umsiedlung ist seit Jahren überfällig. Auf Druck der sächsischen und brandenburgischen Landesregierungen lässt die Kohlekommission die betroffenen Menschen weiter in Unsicherheit über ihre Zukunft.
Hannelore Wodtke, Vertreterin der Lausitzer Tagebaubetroffenen in der Kohlekommission, die dem Abschlussdokument nicht zustimmte, Januar 2019


Die Ergebnisse der Kohlekomission werden die Klimakrise nicht aufhalten.
Kathrin Henneberger, Pressesprecherin EndeGelände, Januar 2019


Ungebremst rasen wir weiter zu, auf eine Welt 4 bis 6 Grad wärmer.
Kathrin Henneberger, Pressesprecherin EndeGelände, Januar 2019


Trotzdem wird die Klimabewegung und wird der Markt das regeln, dass wir sehr viel schneller aussteigen.
Martin Kaiser, Greenpeace-Geschäftsführer zum Kohleausstiegsdatum 2038, Januar 2019


Der Klimawandel wird zur Gefahr für Frieden und Sicherheit. Die Debatte darüber gehört in den UN-Sicherheitsrat.
Heiko Maas, Außenminister, Januar 2019


Jede Art von finanziellem Überbietungswettbewerb ist unangebracht. Es geht nicht darum, in den betroffenen Regionen goldene Trostpflaster zu verteilen, sondern vorausschauend in zukunftsfähige Projekte zu investieren.
Claudia Kemfert, DIW, zum Kohleausstieg, Januar 2019


Wenn die Empfehlungen der Kommission nun ganz zügig von der Bundesregierung umgesetzt werden — und das erwarten wir ausdrücklich — dann schaffen wir den Einstieg in die große Transformation.
Barbara Praetorius, Ko-Vorsitzende der Kohlekommission und Professorin für Nachhaltigkeit und Energie, Januar 2019


Ohne die starke Reduktion des Ausbaus erneuerbarer Energien wäre aber ein Kohleausstieg bereits vor 2038 durch die erneuerbare Konkurrenz erzwungen worden. Hier haben die Energiekonzerne durch ihren Einfluss auf die Politik ganze Arbeit geleistet und den Zukunftsenergien und dem Wirtschaftsstandort Deutschland einen schweren Schaden zugefügt.
Volker Quaschning, Professor für regenerative Energien, Januar 2019


Die Paris-Ziele werden weder 2020 noch 2030 erreicht, wenn der Bericht so umgesetzt wird.
Axel Berg, Eurosolar – Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., zum Bericht der Kohlekommission, Januar 2019


Die deutsche Bevölkerung soll demzufolge neben durch Kohleverbrennung verursachte CO2-Emissionen auch weitere 20 Jahre den in Deutschland überproportional hohen Anteilen an Quecksilber und Stickstoffoxiden aus Kohlekraftwerken ausgesetzt bleiben, deren Reduzierung Berlin in Brüssel blockiert.
Axel Berg, Eurosolar – Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., zum Bericht der Kohlekommission, Januar 2019


Ein Wechsel hin zu einem dezentralen System Erneuerbarer Energien, das weder Gas-Großkraftwerke noch den Ausbau neuer Übertragungsleitungen im großen Stil erfordert, scheint nicht gewollt.
Axel Berg, Eurosolar – Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., zum Bericht der Kohlekommission, Januar 2019


Besser schlechten Klimaschutz als gar keinen Klimaschutz.
Kai Niebert, Professor für Nachhaltigkeit, Vorsitzender des Umweltschutz-Dachverbands DNR und Mitglied der Kohlekommission, Januar 2019


Nachverhandeln, nachverhandeln, nachverhandeln!
Franz Alt zum Kohleausstieg, Februar 2019


Klimapolitisch ist der Beschluss, bis 2038 aus der Kohle auszusteigen eine Katastrophe.
Franz Alt, Februar 2019


Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Klimaveränderung für uns, für die gesamte Welt, eine Riesenbedeutung hat.
Angela Merkel, Bundeskanzlerin auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Januar 2019


Nachhaltigkeit ist Teil der europäischen DNA.
Jyrki Katainen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, Januar 2019


Wir müssen dafür sorgen, dass künftige Generationen die gleichen oder bessere Möglichkeiten haben als wir, und gleichzeitig die begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu wahren.
Jyrki Katainen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, Januar 2019


Ich beschäftige mich inzwischen seit bald 30 Jahren mit dem Klimawandel und sehe, wie die Wissenschaft jedes Jahr neue Ergebnisse veröffentlicht, die immer dramatischer ausfallen, und dass dennoch die Antwort von Politik und Gesetzgebung absolut inadäquat bleibt.
Roda Verheyen, Anwältin, Januar 2019


Wir haben so ein großes Defizit zwischen der Wissenschaft, die uns sagt, was gemacht werden muss, und den Antworten aus Regierungen und Gesetzgebung. In der Gewaltenteilung sind dann eben die Gerichte diejenigen, die möglicherweise aktiviert werden müssen, um objektivierend einzuwirken.
Roda Verheyen, Anwältin, Januar 2019


Wir dürfen nur noch Politiker wählen, die auch wirklich unsere Interessen vertreten und nicht die Interessen der alten fossil-atomaren Energiewirtschaft oder der fossilen Autowirtschaft.
Franz Alt, in Lust auf Zukunft: Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird, 2018


Ich würde Länder, Unternehmen und Bürger nicht länger kostenlos Kohlendioxid (CO2) ausstoßen lassen, sondern sofort Kosten von 50 Euro für jede emittierte Tonne CO2 einführen.
Brigitte Knopf, Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Berlin, Dezember 2018


Eine CO2-Abgabe hat drei Effekte: Erstens bestraft sie den Verbrauch von Kohle, Öl und Gas gemäß des Kohlenstoffgehalts. Zweitens macht sie CO2-freie Technologien wie Wind oder Solar wettbewerbsfähig und sorgt für weitere finanzielle Förderung. Drittens generiert sie Einnahmen für Regierungen, die ich als Kopfpauschale zurückverteilen würde.
Brigitte Knopf, Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Berlin, Dezember 2018


Untersuchungen des MCC zeigen, dass selbst ein niedriger Preis auf CO2 in vielen Ländern universellen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen finanzieren könnte.
Brigitte Knopf, Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Berlin, Dezember 2018


Um das Klima zu retten, müssen globale Treibhausgasemissionen auf null gesenkt werden, und zwar auf allen Sektoren und in allen Ländern. Darum würde ich – wenn ich könnte – vorschreiben, dass alles, was neu gebaut wird, emissionsfrei sein sollte.
Niklas Höhne, Direktor des New Climate Institute, Berlin, und Professor an der Universität Wageningen, Niederlande, Dezember 2018


Weltweit sollten alle Produkte und Dienstleistungen mit einer klaren Kennzeichnung ihrer CO2-Emissionen und ihres ökologischen Fußabdrucks vermarktet und verkauft werden.
Espen Stoknes, Autor "What We Think About When We Try Not To Think About Global Warming: Toward a New Psychology of Climate Action", Dezember 2018


In den Vereinigten Staaten bieten wir derzeit mehr Subventionen für fossile Brennstoffe als für erneuerbare Energien. Das ist das Gegenteil von dem, was nötig ist.
Michael E. Mann, Direktor des Penn State Earth System Science Center, Pennsylvania, Dezember 2018


Wir brauchen Politiker, die unsere Interessen vertreten und nicht die Interessen der fossilen Brennstoffe.
Michael E. Mann, Direktor des Penn State Earth System Science Center, Pennsylvania, Dezember 2018




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