Spiel- und Dokumentarfilme zu Klima und Umwelt

Dokumentarfilme

Eine unbequeme Wahrheit


Der politischer Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit / An Inconvenient Truth" hatte 2006 seine Premiere auf dem Sundance Film Festival in Utah. Der Film dokumentiert den Vortrag des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore, der von ihm rund um den Globus in vielen Städten gehalten wurde, um über die Risiken des globalen Klimawandels aufzuklären. Im Film erläutert Al Gore den Anstieg des CO2-Gehaltes in der Erdatmossphäre, klärt über den Einfluss der Treibhausgase auf und veranschaulicht die Folgen der Erderwärmung. Der Film gewann 2007 zwei Oscars für den besten Dokumentarfilm und den besten Song.




Home project
Am internationalen Tag der Umwelt, den 5. Juni 2009, hatte der Naturdokumentar-Kinofilm "Home" seine Premiere Der Film von Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson wurde komplett aus der Luft gedreht Die beeindruckenden Aufnahmen aus über 50 Ländern verdeutlichen die Zusammenhänge auf der Erde. Das 90-minütige Werk ist mit seiner exklusiven Erstausstrahlung auf Youtube der erste Film, der zeitgleich zu seinem Kinostart auch im Internet zu sehen ist. Kostenlos abgerufen werden kann das Werk in sehr guter Qualität z.B. unter http://de.youtube.com/homeproject.




Janes Journey Der 2010 erscheinende Kinofilm "Jane’s Journey“ ist die faszinierende Geschichte von Dr. Jane Goodall, einer der außergewöhnlichsten Frauen unserer Zeit. Bereits vor über 20 Jahren gab die heute 75-Jährige ihre Karriere als Schimpansenforscherin und ihr Privatleben vollkommen auf, um fortan ihre gesamte Energie in den Dienst der Rettung unserer Erde zu stellen.
Mehr als 300 Tage im Jahr ist sie seitdem rund um den Globus unterwegs, seit 2002 zusätzlich in ihrer Rolle als UN-Friedensbotschafterin. Die „Dame of the British Empire“ hat es im Laufe der Jahre durch ihren persönlichen Einsatz geschafft, ihr Institut zu einer weltumspannenden Organisation auszubauen. Insbesondere ihr Programm „Roots&Shoots“ gehört zu den wichtigsten Jugendorganisationen weltweit.
Fundament und Anker des Films ist die „Lebens-Reise“ der privaten Person Jane Goodall – nicht linear erzählt, sondern durch ein immer dichter werdendes Netz von Rückblenden aus Jane’s Perspektive: Ein Jahr lang begleitet das Filmteam mit Regisseur Lorenz Knauer Jane Goodall auf ihren Reisen auf mehreren Kontinenten und lernt parallel dazu ihre ebenso abenteuerliche wie spannende Lebensgeschichte kennen.



die 4te revolution
Der Dokumentarfilm "DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY" von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber.





we feed the world "We Feed the World" ist ein österreichischer Dokumentarfilm, gedreht von Regisseur Erwin Wagenhofer im Jahr 2005. Der Film wirft ein kritisches Licht auf die zunehmende Massenproduktion von Nahrungsmitteln und die Industrialisierung - zum Beispiel in der Massentierhaltung. "We Feed the World" ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.



"Darwins Alptraum / Darwin's Nightmare" ist ein mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneter Dokumentarfilm des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper, dessen Premiere 2005 stattfand. Der Film dokumentiert die ökologische und wirtschaftliche Katastrophe am ostafrikanischen Viktoriasee durch das Aussetzen des Nilbarsches.





Der mit dem Deutschen Filmpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm "Septemberweizen" von Peter Krieg aus dem Jahr 1980 berichtet über den Hunger als kalkulierter Faktor im Weizengeschäft. Anhand des amerikanischen Weizen, der den Weltmarkt bestimmt, wird nach den Ursachen des Hungers in einer Zeit des Überflusses geforscht und nach den Motiven gefragt, die Weizen zur Ware und zur Waffe, Menschen zu Opfern des Wohlstandes, Natur zum Feind werden lassen.




Der Film "Who Killed the Electric Car" von Chris Paine beschreibt die Geschichte des EV1, eines zweisitzigen, batteriebetriebenen bis zu 130 km/h schnellen Elektroautos, das von General Motors entwickelt und 1996 auf den Markt gebracht wurde. Von den über 1000 produzierten Fahrzeugen wurden viele an ausgewählte Kunden vergeben, so erhielten z.B. auch Tom Hanks und Mel Gibson einen EV1. Obwohl es in Serie gebaut wurde und eine Warteliste von über 5000 Interessenten besaß, wurde seine Produktion 1999 eingestellt und die ausgelieferten Autos verschrottet. Dies war möglich, da GM sich geweigert hatte, das EV1 zu verkaufen. Die Wagen wurden nur für 3 Jahre verleast und alle Kunden waren verpflichtet, den EV1 nach Ablauf des Leasingvertrages zurückzugeben. Nach Paines Theorie wurde der EV1 Opfer seiner eigenen Vorzüge und die Verschrottung geschah auf Druck der Ölindustrie.
Auch bei YouTube gibt es einige Videos zu dieser Geschichte.



Der Ende 2007 erschienene Dokumentarfilm "The 11th hour - 5 vor 12" wurde von Leonardo di Caprio produziert. Bilder von Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Entwaldungen und anderen Umweltschäden wechseln ab mit knappen Aussagen von Menschen aus aller Welt. Dabei kommen u.a. Stephen Hawking, Michael Gorbatschow, James Woolsey, William McDonough, Bruce Mau und natürlich Leonardo di Caprio zu Wort.







Ihr Name ist GREEN, sie ist allein in einer Welt, die nicht zu ihr gehört. Sie ist ein weiblicher Orang Utan, eine Opfer der Waldzerstörung und der Rohstoffplünderung. Der 2009 erschienene Dokumentarfilm "Green The Film" ist eine emotionale Reise durch GREENs letzten Tage. Es ist eine Fahrt, die teilhaben lässt an den Schätzen der Artenvielfalt der Regenwälder und den verheerenden Folgen von Holzeinschlag und Waldbeseitigung für Palmöl-Plantagen, am erstickenden Qualm von den Regenwaldfeuern und dem tragischen Ende der Vielfalt des Regenwaldes. Man sieht die Folgen unseres Konsums und mit wird mit unserer persönlichen Verantwortung am Verlust der Regenwälder konfrontiert.
Der 48 minütige Film kann online angeschaut oder auch als mp4-Datei herunterladen werden.